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Manuelle Therapie

 

Die manuelle Therapie befasst sich mit reversiblen Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat. Sie umfasst   im ursprünglichen Sinne alle manuellen diagnostischen und therapeutischen Techniken an der Wirbelsäule und den Extremitätengelenken, die zur Auffindung und Behandlung dieser Störungen dienen.

In der Ergotherapie beschränken wir uns auf die Anwendung der Extremitäten.

Die manuelle Therapie wird unterstützt durch vorbereitende, begleitende oder nachbereitende physikalisch-therapeutische, physiotherapeutische und auch medikamentöse Maßnahmen. Die manuelle Medizin hingegen ist ein Teil der ärztlichen Heilkunde und in Deutschland unter dem Synonym „Chirotherapie“ bekannt.

Indikationen:

 

  • Funktionsstörungen/ Blockierungen eines Gelenkes im Sinne der Hypomobilität
  • vermindertes Gelenkspiel der peripheren Gelenke im Rahmen degenerativer Veränderungen (Arthrose, , Frozen Shoulder Syndrom, Impingement-Syndrom)
  • Hypomobilität nach Ruhigstellung z.B. bei Verletzungen oder nach Operationen
  • Abbau der Schulterstrukturen, durch mangelnde Bewegungsfähigkeit z.b. nach einem Schlaganfall
  • nach akut entzündlichen Schüben z.B. bei primär chronisch-entzündlichen Erkrankungen

 


 

Aktualisiert (Mittwoch, den 13. Oktober 2010 um 11:34 Uhr)