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Entwicklungsverzögerungen

Jedes Kind entwickelt sich nach einem natürlichen und allgemein gültigem Schema. Dabei ist die Reihenfolge der einzelnen Entwicklungsschritte festgelegt, da sie aufeinander aufbauen. Es ist beispielsweise nicht möglich, dass ein Kind zuerst das Laufen und dann das Sitzen lernt. Die Geschwindigkeit mit der die einzelnen Entwicklungsschritte aufeinander folgen, kann in den verschiedenen Entwicklungsbereichen sehr unterschiedlich sein.

So hat jedes Kind in jedem Entwicklungsbereich sein eigenes Tempo und innerhalb gewisser Grenzen sind Unterschiede im Entwicklungsstand zwischen Kindern gleichen Alters völlig normal. Aus Untersuchungen ergeben sich jedoch Grenzwerte, wann Kinder einzelne Entwicklungsschritte spätestens erreicht haben sollten. Ist dies nicht der Fall, wird von einer Entwicklungsverzögerung gesprochen.

 

Die Ursachen von Entwicklungsverzögerungen sind sehr vielfältig und nicht immer genau zu bestimmen. Verzögerungen der Entwicklung können in verschiedenen Bereichen einzeln oder kombiniert vorliegen. In folgenden Bereichen können Beeinträchtigungen vorliegen

motorischer Bereich:

Umfasst die Bewegungsabläufe

Laufen, krabbeln, aber auch die Koordinationsfähigkeit oder die Feinmotorik können eingeschränkt sein.

Sprachentwicklung:

Aussprache, Wortschatz, Grammatik, Redefluss, Sprachverständnis

Geistige Entwicklung:

Probleme beim Abspeichern von neuem Wissen, Schwierigkeiten Zusammenhänge zu erkennen

Soziale und emotionale Entwicklung

 

So können sich die Probleme im Alltag auswirken:

  • Ihr Kind reagiert auf Berührung gar nicht oder sehr heftig
  • Ihr Kind zeigt Störungen oder Verzögerungen in der Bewegungsfähigkeit, es zeigt nicht angepasste Bewegungen, bewegt sich ohne Pause oder bewegt sich kaum oder sehr langsam und ängstlich.
  • Ihr Kind hat Störungen in der Koordinationsfähigkeit, beim Laufen stolpert es oft oder fällt hin, wenn es handelt ist es ungewöhnlich ungeschickt, schmeißt Dinge um oder lässt sie fallen.
  • Ihr Kind lernt nur langsam und kann sich schlecht etwas merken.
  • Ihr Kind reagiert auf Mitmenschen und die Umwelt mit übermäßiger Angst,  Verweigerung, Aggression, Abwehr oder Passivität

 

Folgende Therapiekonzepte und -methoden kommen zum Einsatz:

  • Sensorische Integration (SI)
  • Bobath für Kinder
  • handwerkliche Techniken

 

 

Aktualisiert (Dienstag, den 26. Oktober 2010 um 08:45 Uhr)