celebrale Entwicklungsstörungen
Die zerebrale Bewegungsstörung oder infantile Zerebralparese ist die Folge einer Schädigung des Gehirns, die vor, während oder kurz nach der Geburt entstanden ist. Die Ursachen sind vielfältig. Die betroffenen Kinder leiden unter einer Störung ihrer motorischen Fähigkeiten, die sich meist als spastische Lähmung äußert. Die Schädigung des Gehirns kann gegebenenfalls auch eine Störung der geistigen Entwicklung bis hin zur geistigen Behinderung oder auch eine Epilepsie zur Folge haben; dies ist jedoch keineswegs immer der Fall.
Bei der Diagnose, die durch Beobachtung der Bewegungsfähigkeiten gestellt wird, ist es wichtig, die Zerebralparese von einer normalen Entwicklungsverzögerung, die keine krankhafte Ursache hat, zu unterscheiden. Durch eine spezielle motorische Übungsbehandlung wird angestrebt, die Bewegungsstörungen zu beheben. Obwohl durch intensive Behandlung erstaunliche Erfolge erzielt werden können, bleiben dennoch häufig Bewegungsbehinderungen unterschiedlichen Ausmaßes bestehen.

Aktualisiert (Dienstag, den 05. Oktober 2010 um 13:24 Uhr)

