Rheumatische Erkrankungen
Mit Rheuma (altgr. rheo ,ich fließe’) werden Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen bezeichnet, die oft mit funktioneller Einschränkung einhergehen. Die medizinisch korrekte Bezeichnung für Rheuma ist „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“.
Die Behandlung erfolgt während der akuten Schübe durch entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente (Analgetika, nichtsteroidale Antirheumatika und / oder steroidale Antirheumatika (Kortikoide)). Als Langzeit- bzw. Dauertherapie von autoimmunbedingten rheumatischen Erkrankung beginnt man heute schon frühzeitig mit einer Basistherapie um Langzeitfolgen wie Gelenkschäden möglichst vorzubeugen. So sind stark deformierende Gelenkschäden in den letzten Jahren bereits seltener zu beobachten. Bei starken Beschwerden als Folge von bereits fortgeschrittener Gelenkzerstörung kommen auch operative Therapien bis hin zum Gelenkersatz in Betracht. Für die Mehrzahl rheumatischer Erkrankungen stellt die physikalische Therapie eine notwendige unterstützende therapeutische Maßnahme dar. So können in vielen Fällen Langzeitschmerzen und Einschränkungen reduziert werden.

Aktualisiert (Dienstag, den 05. Oktober 2010 um 13:59 Uhr)

