Parkinson
Die Parkinson-Krankheit bzw. Morbus Parkinson (weitere Synonyme: Idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS), Parkinsonsche Krankheit, ältere Bezeichnung: Paralysis agitans = Schüttellähmung oderZitterlähmung) ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Sie zählt zu den degenerativen Erkrankungen des Extrapyramidalmotorischen Systems. Der Morbus Parkinson ist gekennzeichnet durch das vornehmliche Absterben von Nervenzellen in der Substantia nigra, einer Struktur im Mittelhirn, mit demBotenstoff Dopamin. Der Mangel an Dopamin führt letztlich zu einer Verminderung der aktivierenden Wirkung der Basalganglien auf die Großhirnrinde.
Probleme im Alltag:
- Schwierigkeiten bei sämtlichen Erledigungen im häuslichen Bereich und der Selbstversorgung, bei der Körperpflege und dem Toilettengang
- verändertes Schriftbild, sehr kleine Handschrift (Mikrographie)
- Schwierigkeiten bei feinmotorischen Aktivitäten (Umgang mit Besteck, Knöpfe und Verschlüsse)
- starke Gangunsicherheit und erhöhte Sturzgefahr
- Einschränkung in gewohnten Freizeitaktivitäten deren körperlichen Anforderungen der Betroffene nicht mehr gerecht werden kann
Rückzug aus dem sozialen Leben aufgrund von:
- depressiven Verstimmungen oder Angstzuständen
- Vermeidungsverhalten aufgrund des veränderten Erscheinungsbildes (Gangbild, reduzierte Mimik)
- Kommunikationsproblemen
- verminderte Leistungsfähigkeit
Ziel der Ergotherapie:
- Alltagstraining
- Hirnleistungstraining
- Feinmotoriktraining

Aktualisiert (Mittwoch, den 13. Oktober 2010 um 11:29 Uhr)

